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„ . . . wer es schafft, meine Werke zu endschlüsseln, weiss wer ich bin . . .“
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I am Vienzenz Ich schrieb dieses Gedicht original in deutscher Sprache zu dem Gemälde welches auch auf dem Musik-Cover zu sehen ist. Es war in einem Moment indem ich, in mich selbst zusammen brach. Ein Moment wo ich mich fragte wo meine Vergangenheit hinverschwunden ist. Eine melancholische Reflextion. Auch wenn sie hart war, fühle ich mich im „Jetzt“ nicht glücklich. Ich fühlte mich einsam auf diesem langen Weg den ich bereits zurückgelegt hatte. Ich war müde. Ich wollte nicht mehr malen. Soweit habe ich es gebracht und trotzdem war ich nicht glücklich. Doch ich wusste , dass mir nichts anderes übrig blieb als weiter zu machen. Mit diesem Chanson auch musikalisch in Stimmung gebracht.
SHE‘s the BEST Dieses Lied ist ein Liebeslied an meine Tochter Zoè A. Tiffany. Indem ich beschreibe dass ich alles für sie tun würde, und wie sehr sie mein Leben bereichert. Eine Strofe beinhaltet auch das Thema, in der ich bei ihr um Verzeihung bitte, da ich sie eines Tages, und zwar an dem Tag meines Todes, sehr traurig machen werde und im zuge dessen sie noch zu lebzeiten trösten möchte. Sie ist der einzige Mensch für den ich sterben würde, und auch der einzige Mensch, warum ich überhaupt noch lebe.
Rope Team Nach einer weiteren tiefgehenden Endtäuschung, nachdem ich wiedermal ausgenutz und über den Tisch gezogen wurde, war ich am Boden zerstört. Auch wirtschaftlich am Tiefpunkt. Ein Vertrauen wurde gebrochen. Und aus meiner Erkenntnis dass Vertrauen etwas rares ist auf dieser Welt, begann ich eine Bilder-Serie zu malen mit den Titel „Seilschaft“. Als Hommage an die wenigen Freunde die ich an meiner Seite noch hatte. Doch Freund ist nicht Seilschaft. Und darum habe ich diese Freundschaften mit dem Begriff Seilschaft hervorgehoben. Zu den Bildern entstand ein Gedicht, während dem Malen. Das Original Gedicht schrieb ich auf deutsch, und übersetzte es für diesen Blues in englische Sprache.
Mr. OMNIPRESENT Mr. Omnipresent ist ein „Memento Mori“. Es entstand beim malen zum gleichnamigen Gemälde „der Allgegenwärtige“ auf deutsch. Für diesen Blues habe ich dieses Gedicht ebenso ins englische übersetzt. Hierbei geht es darum, dass er als „Tod“ nicht nur kommt um uns zu holen, sondern dass er stets gegenwärtig uns begleitet. Als eine erhabene Präsenz die nicht urteilt oder wertet. Eine Eigenschaft die man sich eigentlich bei der Menschheit wünschen sollte. Denn ich fürchte mich eher vor dem Menschen als vor dem Allgegenwärtigen. Darum ist die letzte Zeile des Liedes so prägnant, als der Geholte ein Schild an der Friedhofsmauer montiert mit den Worten: „Liebe Gäste, ihr kommt zu spät.“
Foleys of memories Foley nennt man den Geräusche-macher beim Film. Derjenige der sämtliche Alltagsgeräusche in seinem Tonstudio nachmacht um den Film aufzufetten. Schritte, Schubladen öffnen u.s.w. Nun ja, nach einer traurigen Trennung ist es derjenige der einen verfolgt. Jedes kleinste Geräusch erinnert an die gemeinsame Zeit. Und man kann ihm nicht entfliehen. Nicht mal wenn man das Land wechselt. Glaubt mir, ich habs probiert. Und aus diesem Grund entstand dieses Gedicht, schon im Original in englischer Sprache geschrieben, aus dem dann Jahre später ein Lied wurde.
Paint my Heart Wie auch das Gedicht und Lied : „Foleys of memories“ gehört es zu der 5 Affen-Serie die ich 2020 gemalt habe. Dieses hier gehört zu dem 5ten Bild „Squirrel monkey - my love, my soul“. Die Versöhnung mit dem Schmerz der Trennung. Auch dieses Gedicht ist im Original Text auf englisch geschrieben.
Old Men , Old Tree Ein Dialog zwischen einem alten Mann und einem alten Baum. Obwohl die Welt dem alten Reisenden offen steht, ist er in trauriger Stimmung. Denn er erkennt im zuge des Gesprächs mit dem Baum, dass ihm die Sehnsucht nach einem Zuhause betrübt. Im gegenzug versucht ihn der alte Baum zu ermuntern, denn er beneidet ihn um seine unbegrenzte Möglichkeit, die Welt zu bewandern. Ein Zwiespalt in einem folgenden inneren Monolog des alten Mannes. Dieses Gedicht ist eines meiner persönlichsten Werke, da auch ich mich auf einer Reise befand und mich aber nach einem Zuhause sehnte. Auf meiner Reise schrieb ich dieses Gedicht, in englischer Sprache.
What I really think ? Ihr kennt doch den Spruch: „Ich hatte bereits mit so viele Vollidioten und Arschlöcher zu tun, ich könnte ein Lied davon singen.“ Nun ja, hier ist das Lied dazu. Nur bin ich hierbei bereits in einem Zustand, indem ich mich inhaltlich mit dem Output der betreffenden nicht mehr auseinander setzen möchte. Und das was ich noch darüber denke, über das Fehlen derer Ehre und Redlichkeit, ist mit einem Yodler zu vergleichen. Auf einer humorvollen Art und Weise diese Menschen nicht mehr ernst zu nehmen.
do ART is my PART Als Künstler hat man es nicht leicht. Sei es Maler, Musiker, Bildhauer , Schriftsteller oder auch Filmschaffender. Ständig ist man immer wieder mit Leuten konfrontiert die alles besser wissen. Äusserungen die keine Kritik mehr sind , sondern verbesserungs Vorschläge. Nahezu arroganter Ansagen wie man was besser machen könne. Sie versuchen in den kreativen Prozess einzuwirken, obwohl oder genau deswegen, jene selbst keinerlei Schaffungs-Talent haben. Was diese Leute nicht verstanden haben, dass am Ende des Werkes die Signatur des Künstler darunter steht. Wie frech und anmaßend muss man sein, sich soetwas überhaupt zu trauen? Dieses Lied ist meine persönliche Kritik gegen diese „Kapazunder“
COLORS of GODS Eine Auseinandersetzung mit der Frage, in wieweit wir von Göttern erschaffen wurden, oder ob der Mensch die Götter erschaffen hat. Manifestieren und Materialisieren. Durch die Kreativität der Kunst. Für mich gibt es hier kein Schwarz oder Weiß, sondern es liegt eine ganze Farbpalette dazwischen. Eine Philosophische Fragen die mir durch meine Gedanken schwirren, wenn ich in meinem Atelier arbeite. Unsere erkenntnisse über Gott und Götter entnehmen wir alten Schriftstücken bis hin zur Höhlenmalerei.Geschichten die weiter erzählt werden und in Materie festgehalten. Was ist Wahr und was ist nur Kunst? Und was wenn Kunst der schöpferische Prozess ist? In Materie gebracht die in verschiedene Frequenzen schwingt.
I don‘t care Der Titel ist selbsterklärend. Doch war es mir ein inneres Bedürfnis, diesen Druck in mir, ein Ventil zu geben. Denn ich war von zu vielen Menschen umgeben, die mir unaufhörlich erzählten, wie toll sie doch seien. Und als ich hinter den Schleier schaute, musste ich feststellen, dass es sich nur um eine gezielte Blendung handelte. Eine gloreiche Geschichte auf Täuschungen und Lügen aufgebaut. Ein Brüsten von Taten die nie stattgefunden haben. Und das traurige daran ist, dass sie meistens selbst daran glauben dass sie so grossartig sind. Da habe ich beschlossen, dass mich solche Menschen nicht mehr interessieren. Ich habe sie durchschaut. Und dieses Lied ist meine Botschaft an Diese.
Everything‘s clear Wenn Schatten und Lichter durch mein Atelier schweben. Wenn ich intensiv in einem Schaffungsprozess stecke, in meinem Gemälden derartig vertieft, verliere ich jeden Bezug zur Realität. Zeit, Raum auch Kälte und Hunger verblassen. Ab diesen Zeitpunkt malen sich meine Bilder wie von selbst. Ich trete in komunikation mit den Bildern. Und nebenbei entstehen Gedichte und Balladen zu den Bildern oder den Jeweiligen Themen die mich in diese Situation geführt haben. Es ist ein Trance-Zustand der Tage bis Wochen anhält. Und dann, wenn ich fertig bin, betrachte ich mein Werk und denke nur: „Ich hab das nicht gemalt“. Dann lese ich meine Gedichte die Zeitgleich entstanden sind. Als wolle das Bild sich selbst durch dieses Gedicht interpretieren.
poor little Bird Eine Fabel als Metapher meines eigenen Bedürfnis, ein Zuhause zu finden. Einen Ort an dem Geborgenheit eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Ich selbst habe als 3tes Ei eines Geleges, kaum Geborgenheit erfahren. Fürsorge und Liebe blieben auf der Strecke. Futterneid am kargen Esstisch war Alltag. Und mit dem Versuch es selbst besser zu machen, fällt der kleine arme Vogel jedes mal auf die Schnauze. Die Welt erscheint dabei unbarmherzig und grausam. Selbst aus dem eigen gebauten Nest wird er vom Vogelweibchen hinaus geworfen. Wie ein Fluch, aus dem es in dieser Welt kein entrinnen gibt, wiederholt sich dies Ereignis immer wieder. Auf der unaufhörlichen Suche nach einem geborgenen warmen Nest.
a Poem Wenn ich Nachts wach liege, und das ist keine Seltenheit, treiben mich meine Ideen in den Wahnsinn. Ideen von Bildern, Filmen, und Drehbüchern die ich schreiben möchte. Das Gefühl, nicht solange zu leben um all dies zu verwirklichen, bewirkt in mir ein bedrückendes Gefühl. Ich leide wohl an einer „Inspirations-Anfälligkeit“. Es ist so, dass in allem was ich sehe oder höre, es sofort einen kreativen Tatendrang in mir entfacht. Schon allein auf einer aufgeschnappten Phrase, sprießte ein ganzes Drehbuch aus mir herraus. Aber die einzige Inspiration die mich in frieden schlafen lässt ist wenn ich einfach nur bin, und eine Umarmung spüre.
Vienzenz‘s Atelier Walzer Ein instrumentales klassisches Musikstück, welches meine Stimmung am bessten wiedergibt. Meine Stimmung als auch der Lauf meines Lebens und Schaffens. Ein permanenter Wechsel von Stimmungen und Arrangements. Ein konstantes Wechseln ohne die Leitmelodie zu ändern. Ein Klavier gespielt in hoher Tonlage, welches einem anderen Klavier das in tieferer Stimme spielt und dem die Leichtigkeit nicht so ganz gelingen vermag, vorzeigt wie man wieder die Leichtigkeit erlangt. Tänzelnd einen Walzer. Indem man aufhört immer wieder zum Rucksack zu greifen, darin sich eigentlich nur traurige und schmerzende Last aus der Vergangenheit befindet.
It‘s enough Das ist eines der wenigen Lieder die auch ursprünglich als Lied konzepiert wurde. Ein Protest-Lied gegen Krieg, Gewalt und all der Ungerechtigkeit in dieser Welt. Ob sich die Welt jetzt deswegen ändern wird? Das glaub ich kaum. Aber es hilft mir, es mal laut raus zu schreien: „ Jetzt reicht‘s !!! „
a Sheep in the BOX Eine Hommage an Antoine de Saint-Exupéry. Der kleine Prinz. Eine Geschichte die die Menschen berührt. Wo sich so ziemlich jeder darin wieder findet. So auch ich. Mit den Begegnungen verschiedenster Archetypen, wobei jeder Einzelne auf seinen eigenen Planeten lebt. Die mir nicht nur fremd vorkommen, sondern mir sogar sehr zu schaffen machen. Dieses Gemälde spiegelt meine derzeitige Verfassung wieder. Ich wollte mich nur noch zurück ziehen. Den Kontakt mit der Aussenwelt und diesen Archetypen vermeiden. Ich wollte nur noch nach Hause. Und zu diesem Gemälde ist auch folgendes Gedicht entstanden. Und anschliessend dieses Lied.
the PUMA in ME Auch dieses Lied wurde ursprünglich als Lied konzepiert. Für alle Power Frauen, die sich nicht bändigen lassen wollen und sollen. Wild, Frei und Unabhängig. Und dennoch nicht ihr femminines Wesen ablegen. Ungefähr 2011 entsprang mir die Idee und der Refrain mit dem Text hat mich 15 Jahre verfolgt, bis ich es endlich umsetzen konnte. Für mich als Hymne an die Frauen gedacht.
Will meet again Der Ruf der Abenteuer lässt einen nicht los. Man muss seiner Aufgabe folgen und dabei bleiben oft geliebte Menschen zurück. Wege trennen sich. Ob quer über den Erdball oder auf andere Ebenen und Dimensionen.
Convolution Am Scheideweg, zur Jakobsleiter oder doch die Neun Kreise hinab ins Verderben. Der Kampf der Seelen vor dem Jüngsten Gericht. Die gegenwärtige Eschatologie. Musikalisch umgesetzt in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle. Und dazwischen marschiert die Menschheit auf und ab.
Cold Voyage Das ist der Soundtrack zu einem Italo-Habsburger-Western, den ich vor vielen Jahren geschrieben hatte. Eine Abenteuerliche Reise im Jahre 1864, zur Zeit als Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich seine Position als Kaiser von Mexiko antrat. Doch in dieser Geschichte ist der Protagonist ein Offizier der Habsburger Armee und bevor er seine Reise nach Mexiko antritt um den neuen Kaiser zu begleiten, hat er noch ein Aufgabe in Österreich zu erledigen, die von privater Natur ist. Doch seine Weggefährtin bringt nur Probleme mit sich. Und alles verkompliziert sich. Dieses Musikstück ist Instrumental.
Fiamma Ebenso ein Soundtrack zu einem Italo-Habsburger-Western, den ich nach Cold Voyage schrieb. Der Titel des Films bzw. Drehbuches ist : „ Ein Kreuz ist schnell gemacht“ Die Geschichte handelt aus der Zeit der grossen Revolutoin Europas 1848. Und der Schauplatz dafür ist Italien, von der Seebarriere Venedigs bis kurz vor der Schlacht bei Custozza, in der Feldmarschall Radetzky einen entscheidenden Sieg errang. Der Protagonist ist ein hochrangiger Offizier der Habsburger Marine. Und seine Weggefährtin eine Italienische Revolutionärin. Den Text zu diesem Lied hat mir eine liebe Freundin auf italienisch geschrieben. Text von Marta Mauro.
The Flower in Shadow Im Jahr 1999 schrieb ich einen Song für meinen ersten Spielfilm, noch lange vorher bevor ich auf die Film-Universität ging um Regie zu studieren. Es war für mein Erstlingswerk „ TRäUME‘R“ welchen ich dann 2001 fertig stellte. Es ist ein Lied im Stil von Irish Folk und… wer hats gedacht, es handelt um Liebesschmerz und Trennung.
Kookaburra Der Song-Titel bezieht sich auf den gleichnamigen Vogel, Kookaburra - der lachende Hans. Und das ist das was geschah als er mir im Traum erschien. Das Geschehen als auch der Vogel waren so real. Und zu der Zeit hatte ich keinerlei Ahnung dass es solch einen Vogel überhaupt gibt. Doch wenn ein Vogel im Traum erscheint und lacht, ist das nicht zwingend absurd. Doch habe ich anschliessend den Vogel aus meiner Erinnering nachgezeichnet, wie ein Phantom-Bild, und durch Recherchen herausgefunden wie dieser Vogel heisst. Und als ich das Lachen hörte, war es genau dasselbe Lachen wie in meinem Traum. Ab da wurde es absurd. Und alles was folgte.
HERZLOS Nach einer Schmerzhaften Trennung schrieb ich ein selbstironisches Gedicht darüber, um Dampf abzulassen. Wie man das halt so tut. Doch als Leute dieses Gedicht gelesen haben, bemerkte ich dass jeder individuell ein Schriftstück anders lest als es wahrscheinlich ursprünglich gemeint ist. Anschliessend musste ich es immer so betont vorlesen, sodass man ungefähr erkennt, wie es gemeint ist. Und als ich es musikalisch vertont habe, bekam es den letzten Schliff, um die Selbst-Ironie erkennbar zu machen und Missverständnisse auszuräumen. Eine monotone Anatomie, was man mit einem Herz alles so machen kann.
Love is a wonderful thing Inspiriert von Sancho Panza aus dem Musical Don Quichote, indem er besingt, wie ihn seine geliebte Frau Gemahlin verhaut, wenn er nach langer Reise mal kurz Nachhause kommt. Betont jedoch wie sehr er sie liebt. Beneidenswert. Denn es trägt auch viel Leichtigkeit mit in eine Partnerschaft.
Perfect Molecule Zu dem gleichnamigen Symbol, trieb es mich, ein Duett zu schreiben, ganz im Stil eines modernen Musicals. Wer mehr über das Perfect Molecule erfahren möchte, kann dieses auf dieser Homepage recherchieren.
LOST in LIMBO Manchmal habe ich das Gefühl, im Nirgendwo zu sein. Eine Warteposition einzunehmen, das sich aber nicht wirklich nach Warten anfühlt. Zeitlos, keine Motivation oder Sinnhaftigkeit im Tun als auch im Sein. Keine Ahnung wie ich in dieses Labyrinth kam oder wieder herraus finde. Als hätte ich mich in Terry Gilliam‘s Kopf verlaufen und betrachte einfach nur unbeteiligt was da passiert ohne etwas zu hinterfragen.
Crocodile Mountain Einst schrieb ich eine Ballade, in deutscher Sprache. Zu dem Gemälde : „Orang Utan“ Es ist das Kryptischste Schriftstück, welches ich je zu Papier gebracht habe. So sehr verschlüsselt, dass nur die betroffene Person diesen Code knacken könnte. Und das ist auch gut so, und sollte auch so bleiben.
Deep Sea Angel In Hoffnungsloser Zeit, hatte ich das Gefühl, dass alle Engel beschäftig sind. So kreierte ich mir ein neues Wesen, welches ich Tief See Engel nannte. Sie erschien mir als ich mich im Ozean in die Tiefe sinken ließ, um mal für kurze Zeit, Ruhe zu finden, in absoluter Stille, Da geschah es, dass ich beinnahe nicht mehr, wieder aufzutauchen konnte und keine Ahnung habe wie ich es doch noch geschafft habe. Daraufhin habe ich sie Portraitiert. Mit Ölfarbe festgehalten. Ihr dieses Gedicht gewidmet. Und schlussendlich als Musikstück umgesetzt.
oder Spotify
the Battle Man The Battle Man ist die peronifizierte Vergeltung für all die Lügner, dir er zur Rechenschaft zieht. Die Lüge als das grösste Übel der Gesellschaft. Die Lüge mit böser absicht, geleitet aus Gier und Selbstsucht, die anderen Menschen Schaden zufügt. The Battle Man bringt sie als Tribunal auf den Scheiterhaufen um deren Seelen den wartenden Dämonen zu übergeben. Es gibt kein entkommen.
to fly the flag Es geht um Respekt. Und wenn man sich in einer Situation wieder findet, in der man ausgenutzt und ausgebeutet wird, ist es meistens besser und stärker, Flagge zu zeigen und dem Ganzen den Rücken zu kehren, als dagegen anzukämpfen. Sich seine Freiheit und Unabhängigkeit zu bewahren, bevor man zugrunde geht. Sich nicht kaufen zu lassen wenn der Respekt auf der Strecke bleibt. Coverfoto: @zoe.a.tiffany
Der Moment wenn ich gehe Dieses Gedicht ist beim malen zu dem Gemälde „Amazing Grace“ entstanden. Sowohl das malen als auch folgendes Gedicht hat mir etwas Frieden gespendet. Es geht um das erlangen des Wissens, dass es auf der anderen Seite etwas gibt, das dir all deine Fragen beantworten wird. Dass man an einen Ort kommen wird, indem man das irdische Leid hinter sich lässt und in Liebe erwartet wird. Coverfoto: @zoe.a.tiffany
NOVEMBER Dieser Text stammt aus der Feder eines Mannes, vor dem ich meinen Hut ziehe. Ein Mann mit Rückgrat und einem starken inneren moralischen Kompass. Es sollte eine menschliche Selbstverständlichkeit sein, „Wer Unrecht sieht, und nichts dagegen tut, macht sich mitschuldig.“ Sein Name ist/war OTTO KADLETZ. Geboren 1923. Er studierte Germanistik und Philosophie in Wien. Und in einer der dunkelsten Zeiten unserer Geschichte , war er im Wiener Widerstand tätig. Er verhalf, vom Regime verfolgte Menschen, sich zu verstecken oder auch über die Grenzen zu fliehen. Jemand der still dem Unrecht die Stirn geboten hat. Er war mein Großvater.
Birdy the Thief Ein junger Gauner der dreissiger Jahre, der sich seinen Lebenstil auf charmante Art und Weise rechtfertigt. Mit einer derartigen Leichtigkeit durchs Leben schlendert. Und bei jeder kleinsten Schwierigkeit, andere Gangster verpfeift um nicht selbst in den Knast zu wandern. Doch durch seiner Philosophie betrachtet, hält er sein Viertel sauber, da er dadurch die richtig gefählichen Verbrecher von der Strasse holt. Ein fröhliches Lebensbejahendes Lied zu mit pfeiffen.
for one last round Ein melancholischer Country-Song über mein letztes Dasein auf dieser Erde. Da ich fest der Überzeugung bin, nicht mehr Inkarniert zu werden, sehe ich mein wandeln auf Erden als meine Letzte Runde. Ein zusätzlich geschenktes Leben, welches ich als Abschiedsrunde betrachte. Eine Zeit die ich dazu nutze um all jenen „Lebe wohl“ zu sagen. Und Zeit ist das kostbarste was man geben kann. Dadurch erkläre ich mir, warum ich auch keinen Materiellen zwang verspüre. Kann ja sowieso nichts mitnehmen. Und doch hatte ich es im Leben schwer, sodass ich gezwungen wurde, Hilfe immer wieder in Anspruch zu nehmen. Und bei all Jenen möchte ich mich hier verabschieden.
Last Lullaby Eines Abends schlief meine Tochter am Küchentisch ein. Intuitiev summte ich ihr ein Schlaflied, so wie ich es für sie früher schon getan habe, als sie noch ein kleines Zwucki war. Plötzlich sprach sie schlaftrunken zu mir: „Papa, wenn ich einmal ganz alt bin, und schon selber eine Oma, kannst du mir dann auch ein Schlaflied vorsingen wenn du mich abholen kommst?“ Diese Situation inspirierte mich zu diesem Schlaflied. Eine kraftvolle spirituelle Stimmung, indem ich im Moment ihres Ablebens sie in den Schlaf singe um sie behutsam Nachhause zu bringen. Und das Sterben wird ein sanftes Einschlafen.
WELTSCHMERZ 7 Elfen habe ich gezeichnet, um mich selbst aus meiner Traurigkeit heraus zu holen. Was für eine Illusion, denn die Elfen trugen meine Traurigkeit und Weltschmerz auf deren Schultern. Ich bin fast daran zerbrochen. Soviel Leid um mich herum. Die Welt ist voller Schmerz, aufgrund der Habgier mancher Menschen. Und es scheint, es werden immer mehr. Ich zweifle manchmal ob ich es noch schaffe, die Balance zu halten. Doch wenn schon die Elfen, aus kindlichen Fantasie-Welten, diesen Schmerz kaum noch ertragen, dann sieht es nicht gut aus für diese Welt. Wenn das Übel bereits in die Welt der Märchen übergreift, bleibt uns kein Zufluchtsort mehr, um Trost zu finden.